Archiv für die Kategorie 'Web Analytics'

Mrz 05 2009

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Erich

Was sagt die Zertifizierung Google Analytics Individual Qualification (IQ) eigentlich aus?

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Heute schwirrte mir den ganzen Tag ein Gedanken durch den Kopf. Was heisst das eigentlich, das ich nun dieses Google Analytics Individual Qualification (IQ) Zertifikat ergattert habe?

Der Test ist aus meiner Sicht, sehr technisch orientiert und sagt nichts über die Adaption von Geschäftsprozessen und dem definieren von KPI’s (Key Performance Indicators) aus.  Die Fragen handeln davon wie man das Tracking über mehrere Domains tätigt, wie man Filter anlegt und wie man Analytics mit AdWords integriert.

Die Konzeption um mit dem Tracking die relevanten Informationen zu ergattern und die gewonnenen Informationen richtig zu Interpretieren, wird nur am Rand und rudimentär getestet.

Fazit: Das Zertifikat sagt aus, das die zertifizierte Person das technische Verständnis besitzt um Google Analytics richti parametrisieren zu können. Ob der Kunde aber dann die Richtigen Daten erhält und diese Daten richtig interpretiert werden können, wird über das Zertifikat nicht ausgewiesen.

Dieser Punkt muss also bei einer zertifizierten Person noch in Erfahrung gebracht werden. Ansonsten erhalten Sie neu Page Views und Visitor Zahlen, aber einfach von einem Fachmann aufgesetzt, aber immer noch nicht Aussagekräftig! Dazu gehört einiges an Analytics- und Business-Erfahrung sowie Know How im Aufbau von Analytics Konzepten. Aus meiner Erfahrung ist das meistens der Punkt, welcher den Weizen von der Spreu trennt.

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Mrz 05 2009

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Google Analytics Qualified Individual

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Heute habe ich den neuen Google Analytics Test erfolgreich bestanden, so das ich mich nun wärend den nächsten 18 Monaten als Google Analytics qualified individual betiteln darf.

Der Test ist recht Anspruchsvoll und fordert einiges.

ga_qualified_individual

Siehe auch: Was sagt die Zertifizierung Google Analytics Individual Qualification (IQ) eigentlich aus?

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Feb 19 2009

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Erich

Ein Tipp wie mit Analytics Daten besser argumentiert werden kann

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Jeder der mit Analytics Daten arbeitet, kennt die Situation dass die Anzahl Besucher und Besucher nicht wirklich Aussagekräftig sind.
Was bringen mir 1000 Besucher mehr auf der Webseite?
Dieses Problem kann umgangen werden, indem für die wichtigen Schritte auf der Seite ein Geldbetrag pro Konversion hinterlegt wird. Sprich, indem ich die Daten monetarisieren.
Ein Besucher der Home Seite hat einen Wert von CHF 10.00, ein abgesandtes Kontakt Formular hat ein Wert von CHF 100.00, ein Newsletter Abonnent hat einen Wert von CHF 50.00.
So kann ich aufgrund der Daten rechnen und somit Entscheiden.
Jetzt wird sich jeder Fragen, ja, Super Idee, wie komme ich an die Zahlen?

  1. Ich überlege mir wie ich die Zahlen möglichst genau erhalten kann (zusätzliche Messungen, Anfrage im Controlling, Marktforschung, Kalkulation etc.)
  2. Falls Step 1 zu aufwändig ist oder zu viel Zeit benötigt und ich die Zahlen sofort brauche, aus der Hüfte schiessen. Das heisst eine grobe Schätzung abgeben
  3. Wenn die Daten verifiziert sind, die korrekten Werte einsetzen

Im Normalfall kann ich die Zahlen in meinem Web Analyse System hinterlegen und so ohne Umrechnen direkt die Informationen abrufen.

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Feb 18 2009

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Blindes Fliegen: Warum werden die Marektingausgaben und Usability nicht überprüft?

Heute habe ich meine (immer dünner werdende) Internet World Business im Briefkasten erhalten. Dabei ist mir ein Artikel mit dem Titel “Marketing ohne Kontrolle” sofort ins Auge gestochen. Es handelt sich um eine Studie “E-Commerce in Deutschland” (Ja, ich weiss, es ist nicht die Schweiz. Ich behaupte aber, in der Schweiz sind die Zahlen noch schlimmer!) von IBI Research von November 2008.

Beim durchlesen des Artikels wurden meine Befürchtungen bestätigt: Unternehmen prüfen die Marketingmassnahmen Online nicht! Ich habe es schon lange vermutet.

In der Studie finde ich dann:

  • Über die Rentabilität von Marketing-Kampagnen kann nur die Hälfte der Händler Auskunft geben.
  • Usability wird von 22 % geprüft oder steht auf dem Plan
  • 64 % kennen die Öffnungsraten Ihres Newsletters nicht (Somit vermutlich auch nicht wie sich der Abonnenten Stamm entwickelt)

Dabei ist es Online so einfach die richtigen Schlüsse aus den Kampagnen zu lesen und Versuche zu fahren. Dies ist für mich wieder ein Indiz das hier Leute am Ruder sind welche Online nicht verstehen. Ein gut eingerichtetes Analytics Tool liefert solche KPI (Key Performance Indicators) in einem ansehnlichen Report, so das im schlimsten Fall noch der Aufwand in das Verhältniss zum Ertrag gesetzt werden muss. Ich habe schwer die Vermutung das hier wieder mal sehr kreativ gearbeitet wird (die Kreativen werden mich eines Tages öffentlich zur Schau stellen!).

Wie sagte Konfuzius:

Wer das Ziel kennt, kann entscheiden. 
Wer entscheidet, findet Ruhe. 
Wer Ruhe findet, ist sicher. 
Wer sicher ist, kann überlegen. 
Wer überlegt, kann verbessern.  

Andererseits muss ich sagen, weiss ich nicht ob die Aussage wirklich so schlecht ist. Weil, wenn die Unternehmen wüssten, für was Sie Ihr Marketing Budget effektiv ausgeben, dann würden die Budget’s vermutlich noch mehr gekürzt. So wie ich es immer wieder erlebe “Was, nur so wenige Klicks?”. Dies meist von Personen welche das Gefühl haben: Domain buchen, Enkelkind den Dreamweaver kaufen und die Seite Online stellen, jetzt preschen die Umsätze von alleine in die Höhe.

Leider Nein.

In der realen Welt eröffne ich auch nicht einen Laden und dann stürmen mir alle die Bude ein, ich muss etwas dafür tun. Und wenn mein “Tun” messen kann, dann kann ich Entscheiden und optimieren.

Was mir die Studie auch aussagt: Die Tatsache das die Seiten Konversion weitaus wichtiger ist wie viel Traffic, hat sich noch nicht herumgesprochen. Oder anderst gesagt, wenn ich eine Print Anzeige mit einer Telefonnummer aufgebe muss ich mich nicht wundern wenn keine Bestellungen eintreffen, weil die Person am Telefon die Sprache der Anrufer nicht versteht. Egal wieviel Traffic ich vorne generiere. Wenn ich aber eine Person habe, welche die Kunden versteht und Zusatzverkäufe generiert, dann ist Traffic wichtig.

Ziele setzen – Messen – die richtigen Schlüsse ziehen – optimieren und wieder von vorne.

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Feb 16 2009

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Was sind die Online Marketing Themen 2009?

Quelle der Informationen:  http://www.online-marketing-experts.de/index.cfm?site=cobasis&CoID=18496&inxmail=1

 

Online Marketing Pflicht und Kür

Online Marketing Pflicht und Kür

Dr. Torsten Schwarz von Absolit hat 480 Unternehmen nach den eingesetzten Instrumenten im Online Marketing befragt. Dabei habe über 3/4 der Unternehmen folgende 5 Instrumente im Einsatz:

  • Usability (Die Benutzerführung auf der Webseite)
  • Web-Controlling (Messen des Benutzerverhaltens)
  • SEO (Suchmaschinenoptimierung)
  • SEM (Bezahlte Suchmaschinenwerbung)
  • e-Mail Marketing (Newsletter Versand)

Die Auflistung der Themen für die Pflicht ist in sich absolut stimmig. Der Ansatz um eine Webseite heute zum Erfolg zu führen ist eine Optimale Benutzerführung und Information welche mittels Web-Controlling weiterentwickelt und optimiert wird um eine möglichst grosse Konversion der Benutzer zu erreichen. Als Konversion kann grob gesagt die Generierung von Anfragen, das Eintragen in Newsletter und der Kauf eines Produktes angesehen werden.

Das optimieren der Konversion erzeugt den grössten Hebel bezüglich der Zielerreichung eines Internetauftrittes. Eine Steigerung der Konversion ist nicht zeitlich limitiert, im Gegenteil zu einer Traffic Steigerung, welcher zeitlich limitiert ist.

Traffic Steigerungen werden heute am effektivsten (Bester Kosten Nutzen bei geringem Risiko) mittels SEM, SEO und e-Mail Marketing erzeugt.

Mich wundert es eigentlich nicht das diese 5 Themen bei den Firmen genannt werden. Dies sind die klassischen Auslagerungs Themen, welche wenig Firmen Know How verlangen. In der Kür sind alles Themen vorhanden, bei welchen das Firmen Interne Know How, das Kommunikationsverhalten und der zeitliche Aufwand für die Pflege eine zentrale Rolle spielt. Ich gehe daher davon aus, das diese Themen daher in der Kür gelandet sind.

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