Monatsarchiv für Februar 2009

Feb 19 2009

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Erich

Ein Tipp wie mit Analytics Daten besser argumentiert werden kann

Abgelegt unter Web Analytics

Jeder der mit Analytics Daten arbeitet, kennt die Situation dass die Anzahl Besucher und Besucher nicht wirklich Aussagekräftig sind.
Was bringen mir 1000 Besucher mehr auf der Webseite?
Dieses Problem kann umgangen werden, indem für die wichtigen Schritte auf der Seite ein Geldbetrag pro Konversion hinterlegt wird. Sprich, indem ich die Daten monetarisieren.
Ein Besucher der Home Seite hat einen Wert von CHF 10.00, ein abgesandtes Kontakt Formular hat ein Wert von CHF 100.00, ein Newsletter Abonnent hat einen Wert von CHF 50.00.
So kann ich aufgrund der Daten rechnen und somit Entscheiden.
Jetzt wird sich jeder Fragen, ja, Super Idee, wie komme ich an die Zahlen?

  1. Ich überlege mir wie ich die Zahlen möglichst genau erhalten kann (zusätzliche Messungen, Anfrage im Controlling, Marktforschung, Kalkulation etc.)
  2. Falls Step 1 zu aufwändig ist oder zu viel Zeit benötigt und ich die Zahlen sofort brauche, aus der Hüfte schiessen. Das heisst eine grobe Schätzung abgeben
  3. Wenn die Daten verifiziert sind, die korrekten Werte einsetzen

Im Normalfall kann ich die Zahlen in meinem Web Analyse System hinterlegen und so ohne Umrechnen direkt die Informationen abrufen.

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Feb 18 2009

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Erich

Blindes Fliegen: Warum werden die Marektingausgaben und Usability nicht überprüft?

Heute habe ich meine (immer dünner werdende) Internet World Business im Briefkasten erhalten. Dabei ist mir ein Artikel mit dem Titel “Marketing ohne Kontrolle” sofort ins Auge gestochen. Es handelt sich um eine Studie “E-Commerce in Deutschland” (Ja, ich weiss, es ist nicht die Schweiz. Ich behaupte aber, in der Schweiz sind die Zahlen noch schlimmer!) von IBI Research von November 2008.

Beim durchlesen des Artikels wurden meine Befürchtungen bestätigt: Unternehmen prüfen die Marketingmassnahmen Online nicht! Ich habe es schon lange vermutet.

In der Studie finde ich dann:

  • Über die Rentabilität von Marketing-Kampagnen kann nur die Hälfte der Händler Auskunft geben.
  • Usability wird von 22 % geprüft oder steht auf dem Plan
  • 64 % kennen die Öffnungsraten Ihres Newsletters nicht (Somit vermutlich auch nicht wie sich der Abonnenten Stamm entwickelt)

Dabei ist es Online so einfach die richtigen Schlüsse aus den Kampagnen zu lesen und Versuche zu fahren. Dies ist für mich wieder ein Indiz das hier Leute am Ruder sind welche Online nicht verstehen. Ein gut eingerichtetes Analytics Tool liefert solche KPI (Key Performance Indicators) in einem ansehnlichen Report, so das im schlimsten Fall noch der Aufwand in das Verhältniss zum Ertrag gesetzt werden muss. Ich habe schwer die Vermutung das hier wieder mal sehr kreativ gearbeitet wird (die Kreativen werden mich eines Tages öffentlich zur Schau stellen!).

Wie sagte Konfuzius:

Wer das Ziel kennt, kann entscheiden. 
Wer entscheidet, findet Ruhe. 
Wer Ruhe findet, ist sicher. 
Wer sicher ist, kann überlegen. 
Wer überlegt, kann verbessern.  

Andererseits muss ich sagen, weiss ich nicht ob die Aussage wirklich so schlecht ist. Weil, wenn die Unternehmen wüssten, für was Sie Ihr Marketing Budget effektiv ausgeben, dann würden die Budget’s vermutlich noch mehr gekürzt. So wie ich es immer wieder erlebe “Was, nur so wenige Klicks?”. Dies meist von Personen welche das Gefühl haben: Domain buchen, Enkelkind den Dreamweaver kaufen und die Seite Online stellen, jetzt preschen die Umsätze von alleine in die Höhe.

Leider Nein.

In der realen Welt eröffne ich auch nicht einen Laden und dann stürmen mir alle die Bude ein, ich muss etwas dafür tun. Und wenn mein “Tun” messen kann, dann kann ich Entscheiden und optimieren.

Was mir die Studie auch aussagt: Die Tatsache das die Seiten Konversion weitaus wichtiger ist wie viel Traffic, hat sich noch nicht herumgesprochen. Oder anderst gesagt, wenn ich eine Print Anzeige mit einer Telefonnummer aufgebe muss ich mich nicht wundern wenn keine Bestellungen eintreffen, weil die Person am Telefon die Sprache der Anrufer nicht versteht. Egal wieviel Traffic ich vorne generiere. Wenn ich aber eine Person habe, welche die Kunden versteht und Zusatzverkäufe generiert, dann ist Traffic wichtig.

Ziele setzen – Messen – die richtigen Schlüsse ziehen – optimieren und wieder von vorne.

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Feb 17 2009

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Link Tag und DoubleContent oder Dublicate Content, was ist das genau?

Abgelegt unter Allgemein

Der Original Artikel von Google ist hier zu lesen:  http://googlewebmastercentral-de.blogspot.com/2009/02/bestimmt-eure-kanonische-url.html

Es geht im Grundsatz darum das es auf Webseiten aus verschiedensten Gründen vorkommen kann, das eine Seite über verschiedene URL’s aufgerufen wird oder werden kann. In diesem Fall spricht man von doppeltem Content (DoubleContent oder Dublicate Content). Mit dem neuen Link Tag soll nun diesem Problem entgegengewirkt werden.

Dieses Tag funktioniert aber nur bei Subdomains und Verzeichnissen, nicht bei Domains. Angenommen, die nachfolgenden URL Adressen hätten den selben Inhalt, beim aufrufen:

http://www.online-marketing-blog.ch/demo.html

http://marketing.online-marketing-blog.ch/demo.html

http://www.online-marketing-blog.ch/demo.html?sid=9c860e1d

http://www.online-marketing-blog.ch/demo.html?sid=b8ca4297

Dies wären somit Kandidaten welche mit einem Link Tag ausgezeichnet werden sollten. Das heisst, ich definiere mit dem Link Tag welche der URL’s in den Suchmaschinen berücksichtigt und angezeigt werden soll.

Die Adresse:

http://www.internet-marketing-blog.ch/demo.html

jedoch kann mittels des Link Tags nicht als doppelter Content ausgeschlossen werden.

Fazit:

Wer eine dynamische Website betreibt welche die URL’s unterschiedlich aufbaut oder mit unterschiedlichen Parametern und Session ID’s versieht(meistens erkennbar wenn in der URL etwas von SID, CSID, Session und ein langer Zahlenwert vorkommt, Siehe Beispiel oben), kann von der Auszeichnung der Links profitieren. Der Rest hat von dem Link Tag aktuell scheinbar noch keinen Vorteil.

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Feb 16 2009

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Was sind die Online Marketing Themen 2009?

Quelle der Informationen:  http://www.online-marketing-experts.de/index.cfm?site=cobasis&CoID=18496&inxmail=1

 

Online Marketing Pflicht und Kür

Online Marketing Pflicht und Kür

Dr. Torsten Schwarz von Absolit hat 480 Unternehmen nach den eingesetzten Instrumenten im Online Marketing befragt. Dabei habe über 3/4 der Unternehmen folgende 5 Instrumente im Einsatz:

  • Usability (Die Benutzerführung auf der Webseite)
  • Web-Controlling (Messen des Benutzerverhaltens)
  • SEO (Suchmaschinenoptimierung)
  • SEM (Bezahlte Suchmaschinenwerbung)
  • e-Mail Marketing (Newsletter Versand)

Die Auflistung der Themen für die Pflicht ist in sich absolut stimmig. Der Ansatz um eine Webseite heute zum Erfolg zu führen ist eine Optimale Benutzerführung und Information welche mittels Web-Controlling weiterentwickelt und optimiert wird um eine möglichst grosse Konversion der Benutzer zu erreichen. Als Konversion kann grob gesagt die Generierung von Anfragen, das Eintragen in Newsletter und der Kauf eines Produktes angesehen werden.

Das optimieren der Konversion erzeugt den grössten Hebel bezüglich der Zielerreichung eines Internetauftrittes. Eine Steigerung der Konversion ist nicht zeitlich limitiert, im Gegenteil zu einer Traffic Steigerung, welcher zeitlich limitiert ist.

Traffic Steigerungen werden heute am effektivsten (Bester Kosten Nutzen bei geringem Risiko) mittels SEM, SEO und e-Mail Marketing erzeugt.

Mich wundert es eigentlich nicht das diese 5 Themen bei den Firmen genannt werden. Dies sind die klassischen Auslagerungs Themen, welche wenig Firmen Know How verlangen. In der Kür sind alles Themen vorhanden, bei welchen das Firmen Interne Know How, das Kommunikationsverhalten und der zeitliche Aufwand für die Pflege eine zentrale Rolle spielt. Ich gehe daher davon aus, das diese Themen daher in der Kür gelandet sind.

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Feb 15 2009

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Do you Poken?

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Do you wanna Poken?

Do you wanna Poken?

Momentan sind die kleinen Dinger am aufkommen. Die Poken’s sind Schlüsselanhänger mit einem RFID Chip. Wenn ich jemanden kennen lerne oder antreffe, der einen Poken besitzt, muss ich die zwei Hände der Anhänger zusammenhalten und die Kontaktinformationen werden ausgetauscht.  Eine Anleitung wie das mit den Poken funktioniert findet Ihr unter diesem Link. Anschliessend stecke ich den Poken an meinem PC an den USB Port und importiere die neuen Kontakte in mein Poken Account. Dort habe ich dann die entsprechenden Verbindungen zu dieser Person aufgeführt. Aktuell sind dies verschiedenste Netzwerke wie Facebook, XING, Linkedin und und und ……

Die Poken’s gibt es aktuell an verschiedensten Orten zu kaufen. Gemäss Artikel auf 20Minuten.ch soll im Sommer eine Business Version der Poken’s herauskommen. Da sind wir ja mal gespannt :-)

www.doyoupoken.com

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Feb 14 2009

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Ist Online Marketing auch von der Krise betroffen?

Die Online Marketing Branche ist bisher von der (Finanz-)Krise verschont geblieben. Ich gehe davon aus das in der Schweiz das Online Marketing gestärkt aus der aktuellen Situation herausgeht.

Wie man weiss, wurde Online Marketing bisher in den Schweizer Firmen zum Teil nur zurückhaltend oder stiefmütterlich behandelt. Es war ein Mitlaufen mit der Konkurrenz. Was die anderen machen, das machen wir auch. Mit der Krise werden nun die Marketing Budgets gekürzt und das Marketing muss effektiver arbeiten und gelangt somit in den Zugzwang und wird somit neue Wege ausprobieren müssen. Somit landet automatisch Online Marketing auf dem Tisch in den Marketing Abteilungen.

Das einzige ist, das die Marketingabteilungen Ihre Anfragen für Online Marketing bei Ihren klassischen Werbeagenturen platzieren. Leider haben die aber in den meisten Fällen das Online Medium noch nicht verstanden und arbeiten damit immer noch wie mit einem Plakat oder Inserat. Das wäre etwa das gleiche, wie wenn ich mein Auto zu einem Landmaschinenmechaniker in den Service bringen würde.

Was meiner Meinung nach weiter passieren wird: die klassischen Werbeagenturen werden beginnen sich Online Know How einzukaufen. Der oben beschriebene Prozess schmerzt die klassischen Werbe-Agenturen gleich 2-mal. Zuerst wird das Marketing Budget gekürzt und anschliessend der vorhandene Betrag noch in neue Ideen verlagert.

Ich wage es zu behaupten dass sich in den nächsten 2 – 3 Jahren eine Konsolidierung der Online Agenturen stattfinden wird, weil die Werbeagenturen das Online Know How einkaufen werden.

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